Na dann viel Spaß beim Eurosaarlesen...
Montag, 23. November 2009
Haag im Magazin "Eurosaar"
Endlich wurde auch mal in einem der saarländisch relevanten Magazinen ausführlich über die Werbeagentur Haag in Saarbrücken berichtet. Das erfreuliche dabei: Gleich mehrfach ist die Agentur auch mit aktuellen Kreationen für ihre Kunden vertreten. Wir bewegen Wirtschaft.
Na dann viel Spaß beim Eurosaarlesen...

Na dann viel Spaß beim Eurosaarlesen...
Dienstag, 13. Oktober 2009
Haag goes Outdoor
Erst unter dem Anspruch der Wissenschaft, dann zu Wasser und schließlich in luftiger Höhe fand unser Kick-off zur Personalentwicklung statt.
Der erste Tag fand zur Einstimmung im Dynamikum Pirmasens mit zahlreichen physikalischen Überraschungen und experimentellen Versuchaufbauten statt. Noch nie war es so spannend und unterhaltsam, Zugang zu den elementaren Gesetzmäßigkeiten zu bekommen, die unser Leben und die ganze Welt bestimmen.
Das Haag-Team war begeistert und jeder probierte und experimentierte aus Herzenslust – große Kinder spielen eben auch gerne!
Der Abend war dann elsässischen Spezialitäten in lockerer Runde gewidmet, schließlich musste man sich von dem ersten anstrengenden Tag erholen bzw. auf den kommenden Tag vorbereiten, denn zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner so genau was einen noch erwarten würde.
Der Team-Building-Tag war der Kick-off für eine Reihe zahlreicher weiterer Seminare. Und die ersten widrigen Umstände, die es zu bezwingen galt, waren Natur und Wetter. Mit heftigen Güssen bis zu strömendem Regen wurden wir konfrontiert, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, da konnte auch der ein oder andere entspannt baden gehen bei den ersten Aufgaben in Sachen Paddeln.
Aufgabe war es, alle Teammitglieder in kürzester Zeit in einem kleinen Paddelboot über den See auf einen Steg und dann auch wieder zurück an Land zu bringen. Manch einer zeigte dabei so selbstlosen Einsatz und ging baden. Der Spaßfaktor war auf jeden Fall garantiert und im Team entwickelte man ungeahnte Stärke, Kraft und Durchsetzungsvermögen.
Weitere Aufgaben an Land hieß es dann noch zu bewältigen – überall standen der Teamgedanke und das gemeinsame Lösen von teils wirklich schwierigen und kniffeligen Aufgaben im Mittelpunkt. Wir waren oftmals wirklich verblüfft was man „zusammen“ alles erreichen kann.
Hier machte nun jeder seine eigenen Erfahrungen, musste mehr oder weniger mit sich kämpfen, Ängste überwinden und all seinen Mut zusammen nehmen um diese Aufgabe zu bewältigen. Ein persönliches Erlebnis an das man sich bestimmt noch oft zurück erinnern wird.
Die wunderschöne Landschaft und Natur der Nord-Vogesen und die am späten Nachmittag immer wieder herausblitzende Sonne, trugen neben der super Stimmung im Team einfach zu einem perfekten Tag bei. Da konnte der Regen auch nix dran rütteln!
Am Abend ging es dann wieder Richtung Heimat – müde und durchnässt vom letzten Regenschauer, aber absolut glücklich und zufrieden und vor allem gewappnet mit neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und mit viel Selbstvertrauen kamen wir gegen 20 Uhr wieder in der Agentur in Saarbrücken an.
Haag goes Outdoor – Haag goes together !
Mehr Bilder auf Flickr
Donnerstag, 24. September 2009
Gipfel erreichen - Grenzen überwinden
Marc Schäfer und Ralf Schmitt ganz auf der Höhe

Als Creative Director und Geschäftsführer einer Kreativagentur sieht man sich täglich neuen Herausforderungen gegenüber. Manchmal ist eine herausragende Kreation gefragt. Ein anderes Mal muss man einen langen Atem und Ausdauer zeigen.
Aber bei diesem Trip stellten sich Marc Schäfer und Ralf Schmitt ganz neuen Aufgaben und Zielsetzungen. Geplant war eine Klettertour im Rosengarten in den Dolomiten. Beim Aufstieg auf über 2.000 m wurde schon die erste Grenze dieser Tour überschritten. Die Baumgrenze. Es sollte nicht die letzte Grenzerfahrung bleiben.
Nach einem Schneeeinbruch am Folgetag wurde flexibel reagiert und abgestiegen. Die italienisch-österreichische Grenze passierend waren Innsbruck, Stubaital, Sellrein und Karwendel die nächsten Betätigungsfelder kreativer Kletterpartien.
An einer echten Nordwand, am Elfer in den Stubaier Alpen, wurde mit der ersten Mutprobe auch unsere bisherige psychische Grenze überschritten. Was uns als Änfänger-Klettersteig von unserem Bergführer schmackhaft gemacht wurde, entpuppte sich als kleine Herausforderung mit Schwierigkeit C-D und senkrechten Aufstiegen und einem engen Kamin, den es zu erklimmen galt. Mit Überraschungen welcher Art sollten wir nun auch gut zurecht kommen.
Auf langen Steigen wie dem Innsbrucksteig mit mehreren kleinen Gipfeln auf dem luftigen Kamm der Nordkette über den Dächern von Innsbruck und 7 Stunden Dauer oder bei der sportlichen Herausforderung - dem knackigen Kaiser Max Klettersteig, konnten wir auch unsere physischen Grenzen ausgiebig testen. Aber Ausdauer haben wir schon immer bewiesen. Da macht uns keiner etwas vor.

Gemeinsam und jeder für sich, haben wir letztlich alle unsere Aufgaben gelöst. In den Bergen oder im Marketing - wer sich Ziele setzt ist gut beraten, wenn er diese so wählt, dass er sie erreichen kann. Auch wenn er dabei vielleicht seine bisherigen Grenzen überwinden muss.

Als Creative Director und Geschäftsführer einer Kreativagentur sieht man sich täglich neuen Herausforderungen gegenüber. Manchmal ist eine herausragende Kreation gefragt. Ein anderes Mal muss man einen langen Atem und Ausdauer zeigen.
Aber bei diesem Trip stellten sich Marc Schäfer und Ralf Schmitt ganz neuen Aufgaben und Zielsetzungen. Geplant war eine Klettertour im Rosengarten in den Dolomiten. Beim Aufstieg auf über 2.000 m wurde schon die erste Grenze dieser Tour überschritten. Die Baumgrenze. Es sollte nicht die letzte Grenzerfahrung bleiben.
Nach einem Schneeeinbruch am Folgetag wurde flexibel reagiert und abgestiegen. Die italienisch-österreichische Grenze passierend waren Innsbruck, Stubaital, Sellrein und Karwendel die nächsten Betätigungsfelder kreativer Kletterpartien.
An einer echten Nordwand, am Elfer in den Stubaier Alpen, wurde mit der ersten Mutprobe auch unsere bisherige psychische Grenze überschritten. Was uns als Änfänger-Klettersteig von unserem Bergführer schmackhaft gemacht wurde, entpuppte sich als kleine Herausforderung mit Schwierigkeit C-D und senkrechten Aufstiegen und einem engen Kamin, den es zu erklimmen galt. Mit Überraschungen welcher Art sollten wir nun auch gut zurecht kommen.
Auf langen Steigen wie dem Innsbrucksteig mit mehreren kleinen Gipfeln auf dem luftigen Kamm der Nordkette über den Dächern von Innsbruck und 7 Stunden Dauer oder bei der sportlichen Herausforderung - dem knackigen Kaiser Max Klettersteig, konnten wir auch unsere physischen Grenzen ausgiebig testen. Aber Ausdauer haben wir schon immer bewiesen. Da macht uns keiner etwas vor.
Gemeinsam und jeder für sich, haben wir letztlich alle unsere Aufgaben gelöst. In den Bergen oder im Marketing - wer sich Ziele setzt ist gut beraten, wenn er diese so wählt, dass er sie erreichen kann. Auch wenn er dabei vielleicht seine bisherigen Grenzen überwinden muss.
Dienstag, 2. Juni 2009
Fragen an das Marketing
Ist die Krise noch zu retten?
Die Frage „Sollen wir in der Krise aktuell überhaupt Werbung machen? Bringt uns das was?“ wurde und wird in den letzten Monaten sicher sehr häufig in den Unternehmen gestellt. Gleich daran anschließend könnte der CEO seinen Marketingleiter gefragt haben „Wieviel können wir im Marketingetat einsparen?“. Wenn er nicht sogar sowieso schon eine Zielvorgabe vorgegeben hatte.

Warum jetzt Etats gekürzt werden? Weil es einfach ist, im Jahresplan die Beträge selbst bis zu 50% zu kürzen. Und weil es kurzfristig ergebniswirksam ist. Das hat einen gewissen Charme. Aber eigentlich ist das Marketing ja nicht das Problem, sondern die Entwicklungen am (Finanz)Markt. Und der Markt besteht – wenn auch stark verändert – weiter.
Der Kunde sucht seine für ihn vorteilhaften Produkte. Und auch der Wettbewerber will in der Krise bestehen. Dieser hat dann gute Karten, wenn er in einer Rezession seine Marketing-Chance sucht, um sich zu relativ günstigen Kosten mehr Marktanteile oder Imagevorteile beim Kunden zu verschaffen. Das gelingt ihm dann, wenn seine Konkurrenten ihre Marketingaktivitäten in der Krise verringert haben.
Daher sind die Fragestellungen nach Werbung und Etats berechtigt, allerdings zu allgemein formuliert. Und die pauschale Antwort „Jetzt erst recht!“ hat zwar den Charme des Optimismus, beantwortet aber auch nicht die Frage nach dem „Was“ und „wieviel davon“.
Auch in der Krise: Klare Zielsetzungen, Kontinuität und Flexibilität
Die richtige Antwort zu finden ist zugegebenermaßen für jedes Unternehmen eine Herausforderung. Denn sie bedarf einer differenzierteren Fragestellung in einer außergewöhnlichen Situation, die von Unsicherheit und unvollkommenen Informationen geprägt ist. Aber was bisher galt sollte auch jetzt gelten: Das Unternehmen in der Krise hat sich über seine Zielsetzungen klar zu sein. Kontinuität zu bewahren und nicht alles über Bord zu werfen, ist sicher grundsätzlich richtig. Aber Dinge zu überdenken, Mitarbeiter besser einzusetzen, Produkte ständig zu verbessern oder neu zu entwickeln, Prozesse zu optimieren sind mehr denn je gefragt. Sind der Vertrieb oder die Kundenbetreuung nicht klar aufgestellt, können Sie sich die Werbeausgaben sparen.
Im nächsten Schritt gilt es – soweit möglich – zu bestimmen, ob die geplanten Mittel zur Zielerreichung auf fruchtbaren Boden treffen werden. Ist das aktuell weniger der Fall, kann daraus dann auch ein reduzierter Etat entstehen. Aber umgekehrt sollten sich die Zielsetzungen nicht am reduzierten Etat ausrichten. Bei zurückhaltenden Kunden sollte die Rechtfertigung für einen Kauf mitgeliefert werden. Flexibilität und Agilität im Verkauf müssen neue Kaufanlässe schaffen.
Das Konsumklima der Verbraucher in Deutschland ist weiterhin konstant wenn auch auf niedrigem Niveau, die deutsche Wirtschaft erlebt allerdings heftige Einbrüche. Im B2B-Geschäft riss der Auftragseingang gleich zu Krisenbeginn ab und bedroht ganze Wirtschaftszweige. Es ist, wie mir ein Kunde sagte, als hätte jemand auf die große „Pause-Taste“ gedrückt. Wer jetzt allerdings den Strom abschaltet – also keine (Werbe)aktivitäten mehr am Markt betreibt – hat schlechte Karten wenn der Kunde wieder die „Start-Taste“ betätigt. Dann aber beim Mitbewerber, weil dieser sich besser im Kopf des Verbrauchers verankert hat oder flexibler auf die geänderten Markterfordernisse reagiert hat.
Szenarien entwickeln
Die Krise kommt beim privaten Endverbraucher möglicherweise zeitversetzt an. Und zwar dann, wenn nach den Sommerferien und nach Wahlterminen die Unternehmen in Deutschland statt Kurzarbeit klare Schnitte beim Personal vornehmen oder Arbeitnehmer mehr Zugeständnisse beim Lohn machen müssen. Zum Beispiel weil sich die Auftragslagen in den Betrieben zum Jahresende nicht nachhaltig verbessert haben.
Auf diese Szenarien gilt es sich einzustellen. Wer sich jetzt schon starken Preisanpassungen hingibt, dem fehlt später jeglicher Handlungsspielraum falls das Konsumklima sich verschlechtert und Kunden auf günstigere Angebote (Down Trading) umsteigen müssen. Bei den Preisen ist eine Teuerungsrate von 0,0 % und damit die Schwelle zur Deflation erreicht. Steigt die Arbeitslosigkeit oder werden weiter sinkende Preise erwartet, führt das wiederum zum Verschieben von Käufen.
Wer neue Produkte (Variationen, Line Extensions) vorbereitet und die kompetenten Mitarbeiter fördert hat die besten Voraussetzungen geschaffen, wenn der Markt wieder positiver reagiert.
Messbare und ergebnisorientierte Marketingmaßahmen sind gefragt
Ein Trend zu eher direkt messbaren und eher absatzorientierten Marketingmaßnahmen ist schon zu erkennen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) meldet für das erste Quartal in 2009 ein Plus von 11,9% der Online-Werbung im Vergleich zum Vorjahr.
Die Formen klassischer Werbung in TV, Print oder Funk haben sich nur wenig verändert. Dagegen haben die Onlineanbieter aus vergangenen Fehlern gelernt und sich mit Blick auf die Bedürfnisse und die Webaktivitäten ihrer Nutzer weiterentwickelt.
Ein Trend sicherlich ist längst das Thema Bewegt-Bild-Kommunikation im Internet. Im vergangenen Jahr ist der Einsatz von Video-Werbemitteln um rund 236 Prozent angestiegen. Immer neue Werbeformen lassen diesen Werbekuchen weiter wachsen und immer neue Internet-angebote buhlen um Anteile in den Marketingetats.
Diese Entwicklung allerdings ist nicht nur der Krise zuzuschreiben sondern einer Umverteilung, die sich seit Jahren darstellt und dem ständigen Prozess der Effizienzsteigerung der Marketingausgaben gerecht wird. Aber eine Adwords-Anzeige alleine macht noch keine Kampagne. Online braucht immer auch eine klassische Komponente. Die Spielfelder Social Media oder Mobile Marketing sind verlockend, aber auch noch wenig erkundet und damit sicher risikoreicher.
Below-the-Line Maßnahmen, vertriebsorientierte Werbung und Direktmarketing sind auch unter Kostendruck in Krisenzeiten erfolgversprechende Instrumente. Auch eine gelungene PR-Aktion kann relativ günstig und schnell Wirkung zeigen. Weiterer Vorteil: PR ist glaubwürdig und in Zeiten der Verunsicherung besonders angebracht. Vielleicht sind vertrauensbildende Maßnahmen überhaupt ein Schlüsselthema. Auch die Kundenbindung und Ausschöpfung der Potentiale bestehender Kundenverbindungen lassen größere Erfolge vermuten als die alleinige Neukundensuche.
Wer Marketingausgaben senkt, sollte dabei auf Qualität und Kreativität seiner Werbung achten. Mit innovativen Ideen kann man gerade auch in Krisenzeiten etwas bewegen. Positive und überraschende Ideen fallen in auch in gedrückter Stimmung mehr auf.
Und wenn es um innovative Ideen, effiziente Maßnahmen und vernetztes Marketing geht, sind Sie bei uns auch in der Krise an der richtigen Adresse.
Ralf Schmitt, Geschäftsführer Haag Marketing & Design
www.haag-marketing.de
Die Frage „Sollen wir in der Krise aktuell überhaupt Werbung machen? Bringt uns das was?“ wurde und wird in den letzten Monaten sicher sehr häufig in den Unternehmen gestellt. Gleich daran anschließend könnte der CEO seinen Marketingleiter gefragt haben „Wieviel können wir im Marketingetat einsparen?“. Wenn er nicht sogar sowieso schon eine Zielvorgabe vorgegeben hatte.

Warum jetzt Etats gekürzt werden? Weil es einfach ist, im Jahresplan die Beträge selbst bis zu 50% zu kürzen. Und weil es kurzfristig ergebniswirksam ist. Das hat einen gewissen Charme. Aber eigentlich ist das Marketing ja nicht das Problem, sondern die Entwicklungen am (Finanz)Markt. Und der Markt besteht – wenn auch stark verändert – weiter.
Der Kunde sucht seine für ihn vorteilhaften Produkte. Und auch der Wettbewerber will in der Krise bestehen. Dieser hat dann gute Karten, wenn er in einer Rezession seine Marketing-Chance sucht, um sich zu relativ günstigen Kosten mehr Marktanteile oder Imagevorteile beim Kunden zu verschaffen. Das gelingt ihm dann, wenn seine Konkurrenten ihre Marketingaktivitäten in der Krise verringert haben.
Daher sind die Fragestellungen nach Werbung und Etats berechtigt, allerdings zu allgemein formuliert. Und die pauschale Antwort „Jetzt erst recht!“ hat zwar den Charme des Optimismus, beantwortet aber auch nicht die Frage nach dem „Was“ und „wieviel davon“.
Auch in der Krise: Klare Zielsetzungen, Kontinuität und Flexibilität
Die richtige Antwort zu finden ist zugegebenermaßen für jedes Unternehmen eine Herausforderung. Denn sie bedarf einer differenzierteren Fragestellung in einer außergewöhnlichen Situation, die von Unsicherheit und unvollkommenen Informationen geprägt ist. Aber was bisher galt sollte auch jetzt gelten: Das Unternehmen in der Krise hat sich über seine Zielsetzungen klar zu sein. Kontinuität zu bewahren und nicht alles über Bord zu werfen, ist sicher grundsätzlich richtig. Aber Dinge zu überdenken, Mitarbeiter besser einzusetzen, Produkte ständig zu verbessern oder neu zu entwickeln, Prozesse zu optimieren sind mehr denn je gefragt. Sind der Vertrieb oder die Kundenbetreuung nicht klar aufgestellt, können Sie sich die Werbeausgaben sparen.
Im nächsten Schritt gilt es – soweit möglich – zu bestimmen, ob die geplanten Mittel zur Zielerreichung auf fruchtbaren Boden treffen werden. Ist das aktuell weniger der Fall, kann daraus dann auch ein reduzierter Etat entstehen. Aber umgekehrt sollten sich die Zielsetzungen nicht am reduzierten Etat ausrichten. Bei zurückhaltenden Kunden sollte die Rechtfertigung für einen Kauf mitgeliefert werden. Flexibilität und Agilität im Verkauf müssen neue Kaufanlässe schaffen.
Das Konsumklima der Verbraucher in Deutschland ist weiterhin konstant wenn auch auf niedrigem Niveau, die deutsche Wirtschaft erlebt allerdings heftige Einbrüche. Im B2B-Geschäft riss der Auftragseingang gleich zu Krisenbeginn ab und bedroht ganze Wirtschaftszweige. Es ist, wie mir ein Kunde sagte, als hätte jemand auf die große „Pause-Taste“ gedrückt. Wer jetzt allerdings den Strom abschaltet – also keine (Werbe)aktivitäten mehr am Markt betreibt – hat schlechte Karten wenn der Kunde wieder die „Start-Taste“ betätigt. Dann aber beim Mitbewerber, weil dieser sich besser im Kopf des Verbrauchers verankert hat oder flexibler auf die geänderten Markterfordernisse reagiert hat.
Szenarien entwickeln
Die Krise kommt beim privaten Endverbraucher möglicherweise zeitversetzt an. Und zwar dann, wenn nach den Sommerferien und nach Wahlterminen die Unternehmen in Deutschland statt Kurzarbeit klare Schnitte beim Personal vornehmen oder Arbeitnehmer mehr Zugeständnisse beim Lohn machen müssen. Zum Beispiel weil sich die Auftragslagen in den Betrieben zum Jahresende nicht nachhaltig verbessert haben.
Auf diese Szenarien gilt es sich einzustellen. Wer sich jetzt schon starken Preisanpassungen hingibt, dem fehlt später jeglicher Handlungsspielraum falls das Konsumklima sich verschlechtert und Kunden auf günstigere Angebote (Down Trading) umsteigen müssen. Bei den Preisen ist eine Teuerungsrate von 0,0 % und damit die Schwelle zur Deflation erreicht. Steigt die Arbeitslosigkeit oder werden weiter sinkende Preise erwartet, führt das wiederum zum Verschieben von Käufen.
Wer neue Produkte (Variationen, Line Extensions) vorbereitet und die kompetenten Mitarbeiter fördert hat die besten Voraussetzungen geschaffen, wenn der Markt wieder positiver reagiert.
Messbare und ergebnisorientierte Marketingmaßahmen sind gefragt
Ein Trend zu eher direkt messbaren und eher absatzorientierten Marketingmaßnahmen ist schon zu erkennen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) meldet für das erste Quartal in 2009 ein Plus von 11,9% der Online-Werbung im Vergleich zum Vorjahr.
Die Formen klassischer Werbung in TV, Print oder Funk haben sich nur wenig verändert. Dagegen haben die Onlineanbieter aus vergangenen Fehlern gelernt und sich mit Blick auf die Bedürfnisse und die Webaktivitäten ihrer Nutzer weiterentwickelt.
Ein Trend sicherlich ist längst das Thema Bewegt-Bild-Kommunikation im Internet. Im vergangenen Jahr ist der Einsatz von Video-Werbemitteln um rund 236 Prozent angestiegen. Immer neue Werbeformen lassen diesen Werbekuchen weiter wachsen und immer neue Internet-angebote buhlen um Anteile in den Marketingetats.
Diese Entwicklung allerdings ist nicht nur der Krise zuzuschreiben sondern einer Umverteilung, die sich seit Jahren darstellt und dem ständigen Prozess der Effizienzsteigerung der Marketingausgaben gerecht wird. Aber eine Adwords-Anzeige alleine macht noch keine Kampagne. Online braucht immer auch eine klassische Komponente. Die Spielfelder Social Media oder Mobile Marketing sind verlockend, aber auch noch wenig erkundet und damit sicher risikoreicher.
Below-the-Line Maßnahmen, vertriebsorientierte Werbung und Direktmarketing sind auch unter Kostendruck in Krisenzeiten erfolgversprechende Instrumente. Auch eine gelungene PR-Aktion kann relativ günstig und schnell Wirkung zeigen. Weiterer Vorteil: PR ist glaubwürdig und in Zeiten der Verunsicherung besonders angebracht. Vielleicht sind vertrauensbildende Maßnahmen überhaupt ein Schlüsselthema. Auch die Kundenbindung und Ausschöpfung der Potentiale bestehender Kundenverbindungen lassen größere Erfolge vermuten als die alleinige Neukundensuche.
Wer Marketingausgaben senkt, sollte dabei auf Qualität und Kreativität seiner Werbung achten. Mit innovativen Ideen kann man gerade auch in Krisenzeiten etwas bewegen. Positive und überraschende Ideen fallen in auch in gedrückter Stimmung mehr auf.
Und wenn es um innovative Ideen, effiziente Maßnahmen und vernetztes Marketing geht, sind Sie bei uns auch in der Krise an der richtigen Adresse.
Ralf Schmitt, Geschäftsführer Haag Marketing & Design
www.haag-marketing.de
Donnerstag, 28. Mai 2009
Offline vs. Online
Messe IMEX in Frankfurt verzeichnet Rekordbeteiligung.

Wie die IMEX-Pressemeldung verkündet haben mehr als 3.700 geladene Einkäufer sowie über 5.100 weitere Gäste während der vergangenen drei Tage die IMEX in Halle 8 der Messe Frankfurt besucht – insgesamt fast 9.000 Besucher. Auch die Anzahl der vertretenen Länder brach die bisherigen Rekorde: Die 3.500 Unternehmen, die sich auf der Messe präsentierten, kamen in diesem Jahr aus 157 Ländern.
Wir waren mit unserem Kunden Congress Centrum Saar vor Ort. Eine sehr beeindruckende Messe mit einem gigantischen Deutschlandstand. Aber auch mit Ständen aus der ganzen Welt: China, Brasilien, Indien. Natürlich auch Spanien, Italien usw.
Das Spannende: hier findet Marketing noch offline statt. Zum Anfassen, mitnehmen, fühlen, schmecken.
Bei all den Online-Trends auch mal wieder eine schöne Erfahrung. Allerdings auch ein immenser aufwand für 9000 Menschen. Die Frage ist auch die Zahl und die Qualität der Kontakte, die dort erreicht werden können. Anscheinend ist die Erwartungshaltung bei den Ausstellern und Besuchern entsprechend hoch, wenn eine "Rekordbeteiligung" verkündet wurde. Ob diese erfüllt werden konnten, wird die intensive Nachbearbeitung aber nur in Teilen sichtbar machen können.

Wie die IMEX-Pressemeldung verkündet haben mehr als 3.700 geladene Einkäufer sowie über 5.100 weitere Gäste während der vergangenen drei Tage die IMEX in Halle 8 der Messe Frankfurt besucht – insgesamt fast 9.000 Besucher. Auch die Anzahl der vertretenen Länder brach die bisherigen Rekorde: Die 3.500 Unternehmen, die sich auf der Messe präsentierten, kamen in diesem Jahr aus 157 Ländern.
Wir waren mit unserem Kunden Congress Centrum Saar vor Ort. Eine sehr beeindruckende Messe mit einem gigantischen Deutschlandstand. Aber auch mit Ständen aus der ganzen Welt: China, Brasilien, Indien. Natürlich auch Spanien, Italien usw.
Das Spannende: hier findet Marketing noch offline statt. Zum Anfassen, mitnehmen, fühlen, schmecken.Bei all den Online-Trends auch mal wieder eine schöne Erfahrung. Allerdings auch ein immenser aufwand für 9000 Menschen. Die Frage ist auch die Zahl und die Qualität der Kontakte, die dort erreicht werden können. Anscheinend ist die Erwartungshaltung bei den Ausstellern und Besuchern entsprechend hoch, wenn eine "Rekordbeteiligung" verkündet wurde. Ob diese erfüllt werden konnten, wird die intensive Nachbearbeitung aber nur in Teilen sichtbar machen können.
Freitag, 22. Mai 2009
Neulich an der Autobahntanke
Marketing am Limit – Produkte nach Wegfall der Verpackungsordnung
Schneller als gedacht und kreativer als vermutet greift die Nahrungsmittelindustrie die Möglichkeiten nach Wegfall der Verpackungsordnung auf. Der Tankstellenpächter macht sich an der Kasse Luft und uns auf die neuen Errungenschaften aus dem Schokoriegelregal aufmerksam. Objekt des Ärgernisses ist ein 2er-Riegel Balisto – der Klassiker in orange. Wir haben drei Packungen gegriffen. Eine davon ist noch aus der alten Lieferung sagt uns der Pächter. Nur wo ist der Unterschied? Allein genaues Hinschauen hilft weiter. Die alte Packung hat 41 g Inhalt. Die neue nur noch 37 g. Na was machen schon 4 Gramm? Nun, das sind 10% versteckte Preiserhöhung. Der Einkaufspreis hat sich für den Pächter der Autobahnraststätte nicht geändert. Für uns somit der VK auch nicht.
Eigentlich ist der Balistoriegel nicht das typische Beispiel für die neuesten Symptome der neuen EU-Regelung. Künftig können die Hersteller – außer bei einigen Weinsorten und Spirituosen – frei wählen, in welchen Packungsgrößen sie die entsprechenden Produkte herstellen und anbieten. Am 11. April 2009 trat eine Änderung der Fertigpackungsverordnung in Kraft. Diese legte bisher für diverse Grundnahrungsmittel fest, in welchen Packungsgrößen diese verkauft werden dürfen. So konnte beispielsweise Schokolade, sofern die Packung mehr als 85 Gramm wiegt, nur in Mengen zu 100, 125, 150, 200, 250, 300 oder 400 Gramm verkauft werden. Auch für Mineralwasser, Zucker, Kakao, Limonaden, Fruchtsäfte, Bier, Wein, Spirituosen oder Milch gab es bisher entsprechende Verordnungen. Und diese fallen nun im Rahmen einer Liberalisierung in der gesamten Europäischen Union weitgehend weg.
Die Lebensmittelhersteller müssen sich nicht mehr an die bisher geltenden Verpackungsstandards für Grundnahrungsmittel halten. Diese Richtlinie wird in Deutschland in der sogenannten Verpackungsverordnung umgesetzt.
Nach Meinung der Industrie sind flexible Mengen ein unverzichtbares Marketinginstrument. Die Hersteller müssten sich mit kreativen Verpackungen auf einem umkämpften Markt von der Konkurrenz absetzen. Dies sei ein Stück mehr Freiheit für die Verbraucher? Auch bei unserem Balisto? Verlangt der Kunde nun 4 Gramm weniger, weil er die zwei Riegelchen sonst nicht ganz packt?
Hier geht es nicht um Produktmarketing sondern viel mehr um Preismarketing. Die Anbieter wollen besonders niedrige Schwellenpreisen beibehalten. Um das zu erreichen, müssen die Mengen kleiner werden. Weniger drin, gleicher Preis – diese Masche war bisher schon an der Tagesordnung bei Produkten wie Marmelade, Putzmitteln oder Kosmetik, für die vorher schon keine Vorgaben mehr bestanden.
Und nun kommen die Standardgrößen für Milch, Mehl, Kaffee, Zucke usw. in Wanken. Die 95-Gramm-Tafel ist nun erlaubt. Oder die 850 ml Milchpackung. "Der Handel will anbieten, was die Kunden wünschen und nicht das, was sich Bürokraten irgendwann mal ausgedacht haben", so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels. "Es besteht Bedarf an kleineren Einheiten." Wie bei unserem Balisto?
"Verpackungen, die die Verbraucher irreführen, sind weiter verboten" argumentierte eine Sprecherin des Bundesverbraucherministeriums.
„Institut für Konsum- und Verhaltensforschung“ heißt der Lehrstuhl für Marketing an der Universität des Saarlandes. Genau darum geht es, um Verhalten, das üblicherweise sehr gewohnheitsmäßig insbesondere bei Grundnahrungsmitteln abläuft. Oder eben spontan wie bei unserem Balisto. Und mit diesem Verhalten wird gespielt, wenn die bei Verbrauchern gespeicherten Verpackungsgrößen äußerlich kaum verändert, aber die Füllmengen verringert werden.
Mit der Freigabe der Füllmengen können die Hersteller nun ihrer Fantasie freien Lauf lassen. 37 Gramm oder doch lieber 41 Gramm?
Montag, 4. Mai 2009
Diplomparcours 2009.
Diplomiertes Kommunikationsdesign im KuBa.

Da waren beispielsweise eine Orchidee auf Bewerbungstour filmisch zu bewundern oder Illustrationen zum Prozess der Nahrungsaufnahme bis zur –verwertung zu sehen. Neues war zu entdecken. Wussten Sie z.B., dass in der Leber eine Waschmaschine steht? Scherz beiseite. Die ausgestellten Diplomarbeiten der HBK Kommunikationsdesigner im KuBa (Kulturzentrum am Eurobahnhof) waren eine Erkundung wert. Die Themen waren sehr frei gewählt und auch entsprechend kreativ umgesetzt. Die Arbeit „Fake“ von Johannes Stoll inszenierte die Kunst der Täuschung, wenn nicht existierende Künstler durch Bildmontage zu virtuellem Leben erweckt werden. Die Arbeit von Paul Goletzko stellte die Frage „Was steckt eigentlich hinter Designwettbewerben“? Mark Kraemer inszenierte eine Modelabel in der Metalszene. Beeindruckend die Arbeit „Fairness“ von Anja Braun, die multimedial Fehlverhalten gegenüber Menschen inszenierte. Mal in als typographische, symbolhafte Inszenierung in Bild und Ton. Mal als Installation im Raum. Gratulation und viel Glück den Diplomanden.
RS
Da waren beispielsweise eine Orchidee auf Bewerbungstour filmisch zu bewundern oder Illustrationen zum Prozess der Nahrungsaufnahme bis zur –verwertung zu sehen. Neues war zu entdecken. Wussten Sie z.B., dass in der Leber eine Waschmaschine steht? Scherz beiseite. Die ausgestellten Diplomarbeiten der HBK Kommunikationsdesigner im KuBa (Kulturzentrum am Eurobahnhof) waren eine Erkundung wert. Die Themen waren sehr frei gewählt und auch entsprechend kreativ umgesetzt. Die Arbeit „Fake“ von Johannes Stoll inszenierte die Kunst der Täuschung, wenn nicht existierende Künstler durch Bildmontage zu virtuellem Leben erweckt werden. Die Arbeit von Paul Goletzko stellte die Frage „Was steckt eigentlich hinter Designwettbewerben“? Mark Kraemer inszenierte eine Modelabel in der Metalszene. Beeindruckend die Arbeit „Fairness“ von Anja Braun, die multimedial Fehlverhalten gegenüber Menschen inszenierte. Mal in als typographische, symbolhafte Inszenierung in Bild und Ton. Mal als Installation im Raum. Gratulation und viel Glück den Diplomanden.
RS
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